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By Gabriel Garcia Marquez, Fischer

Die schönste Liebesgeschichte der Welt: fifty one Jahre, nine Monate und four Tage wartet Florentino Ariza auf Fermina Daza. Schon als Achtzehnjährigerhat er sich unsterblich in sie verliebt, in ihren stolzen Gang und den schweren Zopf auf ihrem Rücken. In poetischen Briefen hat er um sie geworben, für kurze Zeit ihre Aufmerksamkeit gewonnen, und sie dann doch an Doktor Juvenal Urbino verloren. Aber nie hat er aufgehört, sie zu lieben.

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Die Blaskapelle stimmte eine im Programm nicht vorgesehene volkstümliche Weise an, und die Gäste wandelten auf den Terrassen und warteten, ob jemand den Mut zum Tanzen aufbrächte, wenn Don Sanchos Kellner den Hof restlos entwässert hätten. Allein die Gäste des Ehrentisches blieben im Saal. Doktor Urbino hatte beim letzten Trinkspruch ein halbes Gläschen Kognak auf einen Zug geleert, und das wurde jetzt gefeiert, denn niemand konnte sich daran erinnern, daß er je so etwas getan hätte. Allenfalls trank er einmal zu einem exquisiten Gericht ein Glas guten Weines.

Am Vorabend des Greisenalters brachte ihn die Körperstörung selbst auf die endgültige Lösung: Er pinkelte wie sie im Sitzen, was die Brille sauber und ihn im Zustand der Gnade beließ. Damals kam er schon ziemlich schlecht alleine zurecht, und nachdem er im Bad ausgerutscht war, was fatal hätte enden können, nahm er vom Duschen Abstand. Im Haus, immerhin eines der modernen, fehlte die löwenfüßige Zinkbadewanne, die man in den Herrenhäusern der Altstadt benutzte. Er hatte aus einem hygienischen Grund darauf verzichtet: Die Badewanne gehöre zu den vielen Schweinereien der Europäer, die nur am letzten Freitag jeden Monats badeten, und dann in einer Brühe, die von eben dem Dreck verunreinigt war, den sie sich vom Körper schaffen wollten.

Bis vor kurzem waren in der Tat die Brände von Freiwilligen gelöscht worden, die mit von irgendwoher angeschleppten Wassereimern auf Maurerleitern standen, und das Durcheinander bei den Löscharbeiten war so groß gewesen, daß diese zuweilen mehr Verheerung als die Brände anrichteten. Seit dem vergangenen Jahr aber gab es dank einer Geldsammlung, angeregt von der Gesellschaft für den Ausbau öffentlicher Einrichtungen, deren Ehrenpräsident Juvenal Urbino war, eine Berufsfeuerwehr und einen Löschwasserwagen mit Sirene, Glocke und zwei Hochdruckschläuchen.

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