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By Axel Borsdorf, Christoph Stadel

Bodenschätze, die überwältigenden Naturschönheiten, die Vielfalt scheinbar intakter Kulturen, wirtschaftliche Vielfalt - das sind Stichwörter, die guy gemeinhin mit den Anden verbindet. Erstmals seit Jahrzehnten wird eine Gesamtschau eines Erdraums versucht, der durch die längste Gebirgskette der Erde verbunden ist. In diesem Raum von außerordentlicher klimatischer, floristischer und geologischer Vielfalt hatten sich vor Ankunft der Spanier Hochkulturen entwickelt und bis heute ist der Andenraum durch die Diversität von ethnischen, demographischen, kulturellen und wirtschaftlichen Strukturen sowie die Disparität von sozioökonomischen Schichten gekennzeichnet. Die Andenländer stellen sich auf unterschiedlichen Wegen der Herausforderung, ihre natürlichen und kulturellen Potenziale besser zu nutzen und dennoch die ökologischen Grundlagen nicht zu gefährden, die wirtschaftlichen Disparitäten zu überwinden, und soziale Kohärenz herzustellen. Dieses mit faszinierenden Fotos und anschaulichen Grafiken reich bebilderte Buch liefert Grundlagen für ein besseres Verständnis dieses Naturraums mit seinen Problemen.

Axel Borsdorf ist Ordinarius des Instituts für Geographie an der Universität Innsbruck und Leiter des Instituts für Interdisziplinare Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Er ist Autor oder Herausgeber zahlreicher Bücher zu verschiedenen Themen der Humangeographie, der Alpen und der Anden. Christoph Stadel ist Emeritus an der Universität Salzburg und Adjunct Professor des Institute for normal assets an der college of Manitoba, Kanada. Er ist der Verfasser zahlreicher Arbeiten zur vergleichenden Hochgebirgsgeographie und zur Geographie der Anden.

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Jahrhunderts kontrollierten auch die anderen europäischen Mächte, vor allem das britische Empire, die Nutzung der mineralischen und agrarischen Ressourcen der Anden und schufen dazu eine Verkehrsinfrastruktur für den Export dieser Rohstoffe (Verkehrswege und Seehäfen).  1-33: Hacienda im Patatetal, Ecuador Vizekönigtümern, Audiencias und auch Kolonialstädten, die die politische Kontrolle der Colonia durch das Mutterland gewährleisteten. Schließlich wurden auch die menschlichen Ressourcen der indigenen Bevölkerung durch verschiedene Arbeits- und Tributsysteme ausgebeutet.

Viele sind auf den – mit Ausnahme Boliviens – illegalen Kokaanbau als Zulieferer der Drogenbarone umgestiegen. Hierunter leidet auch die Ökologie des Bodens. Denn die neuen Sorten, die ohne Schattenbäume und Mischkultur auskommen, verlangen chemische Düngung und den Einsatz von Bioziden. In viel stärkerem Maße wird die Existenzgrundlage der Agrarkolonisten aber von den Minengesellschaften bedroht. Der ständig steigende Bedarf und die in der Folge steigenden Preise für Rohstoffe, vor allem Erdöl und Erdgas, haben in der Selva neue Frontiers für die Bergbauunternehmen eröffnet.

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